Ausflugtipp gefällig?

28.Nov.17 Antje Ludwig-Lessing Allgemein,Klassenstufe 5+6,News

Ausflugstipp der Klasse 5c und 5d
Die Klasse 5c und 5d haben im Rahmen des Nawiunterrichtes das interaktive
Blindenmuseum in Berlin Steglitz besucht.
Ihr Fazit: echt spannend!
Hier informieren sie dich über Hilfsmittel aus dem Alltag für Blinde, über die du dich vor
Ort informieren kannst (vieles kannst du selber ausprobieren):
Farberkenner
Er hilft blinden Menschen die Farben zu erkennen. Wenn sie den Scanner auf Dinge oder
Kleidung richten und gleichzeitig einen Knopf drücken, wird angesagt, welche Farbe es
ist. (Anna W., 5c)

Der Münzsortierer
Mit dem praktischen Münzsortierer kann man 1,2,5,10,20 und 50 Cent sowie 1 und 2
Euro je 4x stapeln. Der Münzsortierer ist sowohl für das einfache Sortieren als auch das
Aufbewahren von Münzen geeignet. Die Fixierung der münzen in den einzelnen
Vertiefungen erfolgt durch Federn, die auch das Entnehmen vereinfachen. (Nico, 5d)

Sprachfunktion auf dem Smartphone
Die Sprachfunktion ermöglicht es, auch Smartphones zu benutzen, wenn man blind ist.
Sie sagt einfach alles an. Die Ansage nennt dir z.B. die Uhrzeit oder den Akkustand. Bei
der Appbenutzung ist es so, dass wenn du einmal draufklickst, dir das Smartphone sagt,
wie die App heißt. Um die App zu öffnen, musst du einen Doppelklick machen. Nun
kannst du mithilfe der Spacheingabe im Internet recherchieren oder Nachrichten
verfassen. (Charlie R., 5d)

Der Blindenstock
Er ist lang und hat einen Griff. Unten hat er eine Rolle, damit man ihn von links nach
rechts rollen kann. Mit dem Blindenstock, der auch Langstock genannt wird, tasten
blinde Menschen den Boden ihrer Umgebung ab. So erkennen sie Hindernisse und
Höhenunterschiede zum Beispiel Blumenkübel oder den Übergang vom Bürgersteig zur
Straßenbahn. (Clara und Nicklas , 5c)

Blindenleitsysteme
Blindenleitsysteme sind Streifen mit Rillen. Mithilfe von Blindenstöcken können Blinde
diese Rillen spüren. Blinde können Leitstreifen und Aufmerksamkeitsfelder
unterscheiden. Bei Leitstreifen geht man einfach neben dem Leitstreifen. Bei
Aufmerksamkeitsfeldern muss man sich entscheiden, wo man langgeht. (Mira, 5c)

Vorlesesysteme
Gedruckte Texte auf Papier werden durch einen Scanner erkannt und eingelesen.
Anschließend werden diese Texte durch ein Computerprogramm in einer Datei abgelegt.
Mindestausstattung für blinde Nutzer ist eine Sprachausgabe, um sich den zuvor
eingescannten Text vorlesen zu lassen. Man kann den Text auch in Blindenschrift
ausdrucken, wenn zusätzlich noch ein Punktschriftdrucker angeschlossen ist. (Lars, 5c)

Blindenführhund
Ein Blindenführhund ist ein speziell ausgebildeter Assistenzhund. Er ist an seinem
weißen Geschirr erkennbar. Auf Anweisung sucht er Türen, Treppen, Zebrastreifen oder
freie Sitzplätze in Bus oder Bahn. Er zeigt das Gefundene an, indem er davor stehen
bleibt. Ein ausgebildeter Hund beherrscht etwa 76 Hörzeichen. Im Fall einer drohenden
Gefahr z.B. im Straßenverkehr muss der Führhund in der Lage sein, einen Befehl zu
verweigern. (Lara, 5c)